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Intruder - Eine 80er Jahre Horrorvehikel in Reinkultur

Die Mitarbeiter eines Supermarktes, der demnächst geschlossen werden soll, halten sich nachts noch im besagten Gebäude auf, um letzte Vorbereitungen für die finalen Tage des Geschäfts zu treffen. Kurz vor Ladenschluss bekommen sie aber ungebetenen Besuch vom Ex-Freund einer Angestellten, den sie nach einigen Ärger des Etablissements verweisen können. Doch dieser will nicht gehen und bald rollen die ersten Köpfe...

Bei diesem Film handelt es sich wie schon erwähnt um einen typischen B-Horrorfilm aus den Spätachtizigern. Nachdem alle Charaktere eingeführt wurden und noch ein bisschen Versteck gespielt wurde, gehts ans Eingemachte: Nagel durchs Auge, Messer in die Brust oder Kopf in der Walze zerquetscht. Die FX können sich dabei sehen lassen, obwohl sie durch ihre Überzogenheit dem Film schon etwas trashigen Charakter verleihen. Allerding herrscht zwischen den Metzelszenen ziemliche Langeweile, denn die Darsteller spielen für einen Horrorfilm zwar angemessen, können den Zuschauer bei längeren Dialogen allerdings nicht wirklich bei Laune halten. Dies und die Tatsache, das sich der Flim doch etwas zu ernst nimmt, sind die negativen Kritikpunkte, denn für einen seriösen Slasher sind die Effekte zu überzogen und die Schauspieler zu untalentiert, für eine trashige Horrorkömodie á la Troma sind die Dialoge zu trocken und langweilig. Die kurze Laufzeit von knapp 84 Minuten tut dem Film sehr gut, mehr wäre wirklich zu viel gewesen.

Fazit: Für Fans des Slasherfilms sehenswert, mir insgesamt aber etwas zu unentschlossen.

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