Hier haben wir ihn also, den legendären Supermarkt-Slasher von Scott Spiegel ! Als ich ihn dann sah, war ich schon etwas enttäuscht. Zum einen liegt dies daran, dass der Film lange Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen.
Die ersten 40 Minuten passiert wirklich nicht viel, ein paar nette Kamerafahrten, aber sonst eher langweilig. Das mag aber auch daran gelegen haben, dass ich schon vorher wusste wer der Mörder ist und somit keine rechte Spannung aufkommen wollte. Ab der 40. Minute beginnt der
Mörder seine Taten zu vollziehen. Hervorzuheben sind dabei
besonders der Mord mit der Kartonpresse und der stationären Kreissäge. Diese beiden Szenen sind trick-technisch genial gemacht und auch überraschend hart. Gerade diese beiden Szenen dürften für die viele geschnittenen Fassungen im Ausland verantwortlich sein. Die anderen Splatterszenen sind eher harmlos und auch in der Umsetzung nicht immer überzeugend (z.B. die Augen-Aufspiess-Szene). Ab der 40. Minute kann der Film dann auch hinsichtlich der Spannung überzeugen. Positiv hervor-zuheben ist das überraschende, hollywood-untypische Ende. Gefallen hat mir auch, dass der Film trash-frei ist
und die Schauspieler im Grossen und Ganzen glaubhaft
agieren.
Fazit: Ein Slasher, der sich auf jeden Fall anzuschauen lohnt und für Fans sowieso ein Muss ist. Es handelt sich aber nicht um den Überfilm, den ich erwartet hatte.