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Hawk wurde mit seiner Einsatztruppe im Dschungel Südamerikas von Vampiren angegriffen und es überlebten nicht alle. Zurück in den USA wird die Geschichte natürlich nicht für bare Münze genommen und Hawk wird vorerst kaltgestellt bzw. .auf die Halde gelegt. Erst als seine Ex-Frau Laurie sich mit ihrer archäologischen Expedition genau dem ehemaligen Angriffsgebiet nähert, gibt Hawks Vorgesetzte grünes Licht für eine Rettungsaktion. Eine Elite-Einheit der U.S.Army macht sich auf, um den Vampiren Einhalt zu gebieten und ihnen das Blutsaugen gründlich zu vermiesen.

Wer könnte schon einem B-Actioner Vampir-Schmodder mit den beiden Größen Casper van Dien und Danny Trejo widerstehen? Letzterer hat zwar nur als Bootsmann eine kurze Rolle, aber der Casper leitet tapfer eine kleine US-Eliteeinheit im südamerikanischen Dschungel auf munterer Vampirjagd. Woher die kommen? Keine Ahnung, aber sie sind einfach da und meucheln sich munter durch die Indiodörfer und wenn es dann halt mal nur GI-Hämoglobin gibt, solls auch recht sein.
Aus Trash Sicht ist Slayer jedenfalls recht amüsant. Das Tempo ist sehr hoch, blutig ist die ganze Nummer ebenfalls und bis auf den noch niemals gesehenen Subplot um Hawks Ex-Frau die natürlich rein zufällig in der Gegend als Archäologin den Boden durchpflügt. Abwechslung ist dabei auch nicht gerade Trumpf, denn im Grunde besteht der Film nur aus Tarnanzugträger, die durch den Dschungel marschieren und alle Nase lang von Vampiren angegriffen werden, danach wird dezimiert weitermarschiert, dann wieder Angriff, dann wieder marschieren, es wiederholt sich einfach nur.
Logisch ist das Ganze dann auch wenig. Die Soldaten wissen ja offiziell von der Existenz der Vampire, die sich hier auch munter im Tageslicht bewegen können, müssen dafür die Tötungsmöglichkeit mittels Pflock in die Untotenpumpe erst neu erfinden, lernen dafür bis zum Schluß nicht, das mit Kugeln vollpumpen hier nada Erfolg bringt. Dennoch ist der Dschungelbetriebsausflug der US-Army recht amüsant, da wirkliche Langeweile niemals aufkommt, auch wenn das Script und die Darsteller übers Mittelmaß nie hinauskommen.
6/10

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