Zu Zeiten des irischen Bürgerkriegs kommt eine Familie vermeintlich zu einer größeren Erbschaft, die sich als falsch herausstellt. Nach voreiligen Einkäufen beginnt die Familie langsam daran zu zerbrechen.
British International Pictures kam in eine finanzielle Schieflage. Deshalb versuchte man zunächst mit kostengünstigen Produktionen Geld reinzubekommen. „Juno & the Paycock“ war ein erfolgreiches Bühnenstück, dass man adaptieren wollte und beauftragte dazu leider Hitchcock. Leider? Ja, ich hatte mit dem Stück einige Schwierigkeiten. Er war nämlich dazu angehalten, so nah wie möglich an den Aufführungen zu bleiben. Deshalb sieht der Film komplett aus wie ein Theaterstück, welches ohne zählbare Raffinessen auskommen muss. Zudem ist es ein zutiefst britisches Thema, welches auch mit vielen irischen Darstellern ausgestattet wurde. Vielleicht zu vergleichen, wenn man das Ohnsorg Theater mit Heidi Kabel, versuchen würde in England zu schauen. Die Darsteller sprachen nämlich einen starken Akzent, der für mich nicht immer einfach zu verstehen war. Da zusätzlich keine Untertitel auf der Disc vorhanden waren, weder Englisch noch Deutsch, machte es mir den Zugang zu den Personen nochmal schwerer. Aus diesen Gründen vielleicht nicht ganz fair, aber bis hierhin war dies der uninteressanteste film von Hitchcock, dessen Handschrift hier für mich auch kaum zu erkennen war. Nur für Komplettisten interessant, aber immerhin bekommt seine Ehefrau, Alma Reville, hier ihren ersten Credit im Vorspann.