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Tunesien 1943: Sgt. Pierre Augagneur soll mit seiner Kompanie eine Palette Gold aus einer Bank in dem Wüstenkaff El Skour bergen. Als die Truppe durch einen Hinterhalt fast vollständig ausradiert wird, will er das Gold lieber klauen. Doch sein Vorgesetzter hat etwas dagegen und in dem Kaff gibt es weitere Interessenten.


Belmondo spielt seine Paraderolle und zieht sein Ding als Cooler Mac mit Sprüchen und Charme durch. Allerdings dauert es ein bisschen, bis es soweit ist, denn zuvor haben wir es mit einer etwas härteren Eröffnung zu tun, denn der Hinterhalt ist doch recht brutal inszeniert.

Im Verlauf ändert sich dann der Ton etwas und wird deutlich humorvoller, erreicht aber nie die Klasse des ähnlich gelagerten Films "Stoßtrupp Gold" mit Clint Eastwood. Außerdem hätte dem Film ein bisschen mehr Action gut getan, obgleich das Tempo hoch genug ist, dass keine Längen auftreten.

Und das Wechselsiel der Loyalitäten und wer gerade mit wem paktiert, macht durchaus Spaß. Außerdem ist ein Ableben wirklich bös im positiven Sinne ("Das was das Beste, was er je mit seinem Schwanz hingekriegt hat!"). Weniger Spaß macht die rassistische Sprache, die seinerzeit noch Gang und Gäbe war.


Wenn man nicht zu viel erwartet, taugt das. Bébèl ist wie meist mit Eifer dabei, alle anderen sind aber eh nur Nebenfiguren. Macht Laune, wenn man Belmondo gerne Belmondo-Dinge tun sieht.

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