Bruce Lees "Die Todeskralle schlägt wieder zu", bei dem er auch selber Regie führen durfte und auch Drehbuch schrieb, erinnert sehr an sein eigenes Leben, denn er kommt ohne Sprachkenntnisse in ein fremdes Land und hat Schwierigkeiten sich eunzugewöhnen.
Zur Story kann man nicht viel sagen: Bruce kommt nach Italien, um zu sichern, dass einer Bekannten das Restaurant von Gangstern nicht zur Zentrale umgewandelt wird.
Die Kampfszenen treten erst nach einer halben Stunde ein, aber die sind (wie immer) gut bis sensationell choreographiert und machen Spaß. Es gibt (zum Glück) eine Nunchaku-Szene, und noch viele "normale" kampfszenen. Wie für einen Bruce Lee-Film typisch, fallen auch hier die gegner nach einem Tritt oder Schlag zu Boden. Das wirkt vielleicht nicht mehr so realistisch (außer bei einigen fiesen Schlägen und Tritten ^^), aber es stehen ja Bruce Lee's Fähigkeiten im Vordergrund, und nicht der Realismus. Insgesamt ist der Film auch sehr witzig geraten, besonders am Anfang, das bekommt man spätestens bei der Suppen- oder "Wo-ist-die-Toilette"-Szene zu sehen.
Der Endkampf im Collosseum (wird das so geschrieben?) ist genial choreographiert, und auch der schön männlich behaarte Chuck Norris kämpft sehr gut, kommt (natürlich) aber nicht an Bruce Lee heran.
Fazit: Ich vergebe 9 Punkte, weil der Film am Anfang etwas langweilig wirkt und die Kampfszenen (wie in allen Bruce Lee-Filmen) etwas unrealistisch sind, wegen den "Ein-Treffer=bewusstlos" Schlägen und Tritten. Dennoch feinstes Martial Arts-Kino, mit einem erfrischend witzigen und etwas kindlichen Bruce Lee.