Review

Flags of our Fathers

Der Rückblick eines alten Mannes auf den Krieg um die Insel (früher Iwojima) im zweiten Weltkrieg.

Drei Stoldaten werden in einem Stadion gefeirt. Sie stehen auf einem Pappberg und hissen eine amerikanische Flagge.

Um 08:30 Uhr am 19 Februar landen die ersten ca. 30.000 Soldaten des Marinecorps der USA. Die Überraschung ist, das nach 3 Tage bombardierung durch USAAF und schwere Schiffsatellerie kein Empfangskomando in den Schützengräben war. Die ca. 22.000 Japaner hatten sich in sehr gut organisiert in Bunker und Höhlen versteckt. Die Folge war, dass die Japaner so gut wie gar nicht getroffen wurden und so liesen am ersten Tag ca. 2.400 Amerikaner Ihr leben.

Die Amerikaner eroberten die Insel um von dort aus Bomber des Typs B-29 Superfortress stationieren zu können.

Zwar gibt es keine Geschichtliche Erläuterung, aber die Kampfszenen stimmen einen gut auf den Film ein. Auf der Schwefelinsel ist es dunkel und stickig, man erkennt allerdings auch sehr schlecht das Geschehen!. Es wird nichts geschönt und schon bei den Nahaufnahmen erkennt man das es in dem Film nicht um den Krieg selbst geht. Auffällig oft werden kuriose Kamikazerettungsaktionen in Szene gesetzt.

Die drei Rekruten John „Doc“ Bradley (Ryan Phillippe, der öffentlichkeitsscheue Indianer Ira Hayes (Adam Beach) und Rene Gagnon (Jesse Bradford) kehren von der Insel zurück.

Zu welchem Zeitpunkt ist nicht ganz klar.

Nun werden die drei in einen Medienrummel gezogen. Zwar ist die Schlacht um Iwojima am 26. März gewonnen worden, doch für den weiteren Krieg benötigt die USA 14 Millarden Dollar. Und so werden die drei auf eine Werbetour geschickt. Und hier kommt die eigentliche Geschichte zum tragen. auf dem Cover ist das Bild von sechs Soldaten, die die Flagge am Mount Suribachi hissen.

Die Farce und Eupohrie um das Foto begreifen die drei nicht, es war gerade mal der 5. Tag an dem 40 Männer den Vulkan eroberten und die Flagge aufstellten. Zudem war das Foto noch die zweite gehisste Flagge. Als folge dessen und in der Begegnung werden die drei Helden, die sich nicht als solche fühlen überall beklatscht und geehrt.
Doch in der Begegnung mit den Müttern anderer Rekruten, die angelblich auf dem Foto waren kehren die drei immer wieder in die Vergangenheit des Krieges zurück. Vorallem der Indianer Ira betrinkt sich nur noch.

Nach den guten Szenen kehrt der Film zur eigentlichen Story zurück und in kurzen Rückblenden wird auch noch einmal die Kriegsmaschinierie gezeigt. Ich finde das der Film hier nicht überzeugt. So gut die Schlacht dargestellt ist so glanzlos ist die Darstellung der drei Soldaten. Und davon lebt nun einmal der zweite Teil des Films.


In der amerikanischen Version geht es um die Heuchelei hinter den Kulissen, die politischen Aspekte und um das ganze Amerika, ein einzelner Mensch zählt hier nicht viel.
Zwar erkennt der Zuschauer die Aussage des Films, jedoch hätte man die Auswirkungen der drei Gi´ s deutlich besser in Szene setzen können. Ein bischen rumheulen, trinken und erinnern so emotionslos dargestellt ist einfach nicht akzeptabel. Zudem hat mich besonders in den Kriegsszenen gestört, dass man oft gar nicht soviel erkannt hat.

Fazit:
Es ist die andere Sicht des Krieges. Zwar gehören die beiden Filme zusammen, jedoch ist Flags of our Fathers mehr ein drama denn eine Actionode!

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