7
Die Quintessenz des Hongkong-Action-Kinos und logische Fortführung der traditionellen Eastern-Tradition: ultra-schnell, ultra-brutal, ultra-infantil. Nicht über die ganze Laufzeit, zwischenzeitlich zieht der Film immer mal die Handbremse und verlässt sich auf exotische Kulissen und die Vertiefung des Freundschaft-Themas, vor allem in der Langversion. Der Name des Sub-Genre ist übrigens "Girls With Guns", wenn dieses Prädikat im Vergleich zum ersten Teil auch etwas zurückfällt. Die Fans schreien also "Moon Lee!", Teil 2 zeigt allerdings eher Alex Fong. Dennoch, die Asiaten zeigen mit der Angels-Reihe schon in den 80ern wie Emanzipation aussehen kann. Ohne zu belehren, ohne zu nerven, ohne den Mann zum Feindbild zu erklären. Frauen kämpfen hier ohne Einschränkung an der Seite der Männer, oder umgedreht, einfach selbstverständlich, ohne dass das überhaupt in irgendeiner Form thematisiert wird. Nicht so gut wie der Erstling, aber immer noch reichlich unterhaltsam.
9
Es vergehen keine 5 Minuten und der erste Highkick von Moon Lee trifft. Es wird losgeballert und jeder Treffer ist extrem blutig. Alex Fong schwingt sich wie Tarzan ins Bild und schießt/kämpft fleißig mit. Kurz um "Iron Angels 2" hört da auf wo der erste aufgehört hat. Eine Actionszene nach der anderen. Diesmal findet allerdings der Showdown im Dschungel statt. Was sind die Vorteile eines Dschungels? Richtig! Man kann den Dschungel in die Luft sprengen. Da explodiert einfach alles die ganze Zeit. Der Endfight ist ebenfalls extrem blutig. Auch wenn Moon Lee hier wenig Screentime bekommt ist der Film auch für ihre Fans sehenswert. Denn wenn sie kämpft ist es eine wahre Augenweide. Das meiste erledigt Alex Fong, der hier echt sehr gut drauf ist. Genau wie im ersten und dritten Teil treten viele Menschen auf blutige art ihren Weg ins Jenseits an. Der Bodycount ist bei dieser Trilogie sehr hoch. Auch hier mit Sicherheit im dreistlligen Bereich. 9/10