Review

Ein Autounfall ist schuld daran, dass Kims Mann im Rollstuhl sitzt. Jener schiebt jedoch alle Schuld auf sie und rächt sich an ihr, indem er ihr einen Bluthund auf den Hals hetzt.
Doch Kim überlebt die Attacke und wacht ohne Erinnerung an sich oder irgendetwas anderes mit Ganzkörpergips im Krankenhaus auf.
Doch die Rache naht, denn ein kleiner, altägyptischer Talisman verleiht Kim telepatische Kräfte und ermöglicht ihr, ihren Wagen führerlos durch die Gegend rasen zu lassen. Dessen halsbrecherische Amokfahrt endet bei Kims Ehemann…


„GIBT’S DOCH GAR NICHT!!! DAS SIEHT AUS WIE DRACULAS SARG!!!“
(Cop, der den Todeswagen verfolgt)


Krass, was für ein unglaublich beschissener Film! Und so wahnsinnig billig und sinnlos – mir fehlen echt die Worte!
Also, auf diesen Streifen kommt man eigentlich eh nur als Fan des endzeitlichen Strassenrowdy-Klassikers „Frankensteins Todesrennen“ (aka „Death Race 2000“). Mit jenem hat dieser namensklauerische Spitzbube aber ungefähr so viel gemein wie du mit den Titten von Scarlett Johansson. Und obwohl die Roadkill-Party mit Stallone und Carradine schon eine echte Ausgeburt an Trashigkeit darstellte, setzt „Draculas Todesrennen“ in Sachen Billigkeit und Unvermögen glatt noch eins drauf, geht aber eindeutig eher in Richtung „So Bad That It’s Just BAD“.


„HÖRT SICH JA WIRKLICH AN WIE DRACULA – HALT ! ! !“
(Cop, als der Todeswagen auf ihn zudonnert)


Sei’s drum! Der Streifen hält nämlich durchaus noch genug Schnapsideen und Ungereimtheiten parat, dass jeder geneigte, B-Movie-erprobte Glotzer auf seine Kosten kommen dürfte (z.B. Kim, die rote Augen bekommt, wenn sie ihren Wagen fernsteuert).
Und Autocrashs. Oh ja, von denen gibt es hier auch 'ne ganze Menge, alle schön in Zeitlupe und mit Explosionen schon bei der kleinsten Kollision und, oh ja, sogar mehr als bei „Das Ausgekochten Schlitzohr“ und „Le Mans“ zusammen. Die Stunts dürften heute zwar nicht mal mehr Herbie hinterm Ofen vorlocken, aber der Showdown, in dem es ungelogen 2000mal scheppert und alles in die Luft fliegt, das dieser Chevrolet Camaro des Todes rammt und streift – da kriegt man selbst fast ein wenig Bock, die Autobahn mal die verkehrte Richtung runter zu rauschen.


„RRRRRRRRRUMMMMMS ! ! ! ! SCHEPPPER ! ! ! PENG ! ! ! KAWUUUUUM ! ! !“
(Cop mit Karre am Ende der Verfolgungsjagd)


Dracula:
(-)(-)(-)(-)(-)
Todesrennen:
(-)(-)(-)(-)(-)
Low-Budget-Riesenscheißdreck:
(+)(+)(+)(+)(+)[(+)]

Fazit:
„Knight Rider“ über alles! Fand ihn schon irgendwie ganz nett, aber empfehlen, glaub ich, könnt' ich den Mist niemandem mit reinem Gewissen.

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