Review

Was uns Jörg hier abliefert, könnte man in Kurzform so beschreiben:
Nekromantik 2 beginnt mit Rückblenden zum Vorgänger, geht über in eine sinnliche, leider zu lange Liebesgeschichte und endet in einem Inferno.
Und dieses Inferno ist auch ein Inferno.
Der auf Zelluloid gebannte Alptraum eines jeden Sittenwächters.
Hier wird in Nahaufnahme aufgeschlitzt, abgetrennt, ausgeweidet.
Ich glaube es gibt keine längere und intensivere Enthauptungsszene ( die ungestraft davon gekommen ist ;) ) im filmischen Bereich.
Wer doch eine kennt, möge mich bitte berichtigen.
Also, was sich in der Mitte des Films aus theatralischen Gründen so hinzieht, endet in einer Apokalypse aus Blut, Körperteilen und Leidenschaft.
Harter Tobak bei dem "Scream - Jünger" besser kein Filet Mignon nebenher essen sollten...

9/10 Punkten wegen der etwas störenden Längen.

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