Was für ein kranker und sleazy Grindhouse Film! Es ist wirklich schockierend die gnadenlos kraftvolle Performance von William Sanderson als ultra-gewalttätigen und rassistischen Sicko mitzuerleben. Er ist sehr überzeugend in seiner Rolle. Seine Opfer beschimpft + beleidigt er auf so infame art das es einem schon des ofteren die Röte ins Gesicht treibt. Und ständig läßt er rassistische Beleidigungen und Kommentare vom Stapel (welche zu zitieren ich hier nicht gewillt bin). Gäbe es einen Oscar für die häufigste Verwendung von Schimpfwörtern in einem Film, dieser hier hätte zweifellos gute Chancen ihn zu gewinnen.
Der film hat ein starkes Thema und erinnert manchmal etwas an The last House on the Left und an House on the Edge of the Park. Nur anstelle von Mädchen im Teenageralter oder hochnäsigen Yuppies haben wir hier eine schwarze Familie als Opfer.
Der Film ist definitiv nicht PC (Polictial Correct), ich glaube nicht, dass ein Film wie dieser heute noch machbar wäre.
Der film vermag es bis heute die Zuschauer mit seinem offenen Rassismus, seiner Bösartigkeit(ein Mord an einem kleinen Jungen wird hier sehr drasisch dargestellt) zu verstören. auch gibt es eine Szene in der einem Baby eine Pistole an den Kopf gehalten wird.
Normalerweise, wenn man einen bigotten Charakter in einem Film hat, ist dies ist ein großer Teil des gesamten Themas. Hier ist die bigotterie aus keinem anderen Grund vorhanden als um zu zeigen, wie verkommen der Anführer des Trios ist.
Es gibt sicherlich brutalere Filme als diesen, aber er beinhaltet genügend Uündstoff um noch lange nachzuwirken.
Sadismus, rassistische Erniedrigung, Demütigung und Vergewaltigung.
Alles vielleicht ein bisschen viel für den durchschnittlichen Michael Bay-Fan, deshalb kann ich diesen Film auch nur Exploitation und 70er Jahre Fans uneingeschränkt empfehlen.
8/10