Eine Fernsehmitarbeiterin erhält eine Videocassette zugeschickt auf der ein äusserst brutaler Snuff-Film zu sehen ist, in welchem eine junge Frau aufs Schlimmste gefoltert, verstümmelt und ermordet wird. Bevor auf dem Tape das Schlachten beginnt, sieht man aus einem fahrenden Auto heraus gefilmte Szenen von Gebäuden, Strassen und Wegweisern, so das genau nachvollzogen werden kann, wo sich das schreckliche Ereignis abgespielt hat. Natürlich will die Fernseh-Frau der Sache nachgehen und macht sich mit drei Kolleginnen und einem Kollegen auf den Weg. Schliesslich gelangen sie zu einem verlassenen Fabrikgelände, anhand der Aufnahmen auf dem Videoband wissen sie, dass sie am Ziel sind. Das Areal und die Gebäude scheinen menschenleer und verlassen, doch sie werden bereits erwartet.
"Evil Dead Trap" ist einer der besseren japanischen Horrorfilme die ich bis anhin gesehen habe. Die Atmosphäre in der Fabrik ist sehr beklemmend, die Kameraeinstellungen raffiniert gewählt, die Spannung wird präzis aufgebaut. Die bei uns unbekannten Schauspieler agieren durchwegs gut und die Goblin-ähnliche Musik muss für einen japanischen Horrorfilm als sehr gelungen bezeichnet werden. Die Effekte sind, ganz nach asiatischer Art, ziemlich brutal, blutig und direkt, wobei angemerkt werden muss, dass dieser Film nicht etwa eine Splattergranate ist, das wäre auch schade, würde sich doch dadurch der Gesamteindruck des Films in eine andere Richtung verschieben.
Fazit: Guter, spannender Horrorfilm mit harten Effekten, der aber absolut nicht nur von diesen lebt.
Die Japan-Shock DVD hat eine mittelmässige Bildqualität, ist japanisch gesprochen und hat englische Untertitel, sie ist sicher kein schlechter Kauf.