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Deutschland, Berlin, Loveparade. Ausnahmezustand in der Bundeshauptstadt. Über eine Millionen Leute feiern zusammen, haben Spaß, freuen sich ein Jahr lang auf die Fete der Technofeten. Ich selbst war 1998 da und hatte ne Menge Spaß.
Wo wir beim Thema wären... Die Loveparade sollte Spaß machen, also sollte doch auch ein Film über die Loveparade Spaß machen, oder? Genau da hapert es nämlich in "be.angeled".
Nicht, dass ich es nicht zu schätzen wüsste, dass es verdammt schwierig ist an einem Tag einen ganzen Film mit acht eigenstädigen Episoden zu drehen, und das auch noch an diesem Tag an diesem Ort, aber warum ist ein Großteil der Geschichten so negativ? Die ganze Zeit hatte ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend und hab mir Sorgen um die Charaktere gemacht, anstatt mich mit ihnen zu freuen, wie ich's erwartet hatte.Klar wäre es sicherlich zu langweilig die ganze Zeit irgendwelche Druffis zu zeigen, die sich die Seele ausm Leib tanzen und zwischendurch halt mal den ein oder anderen Typen zulabern, aber SO ist doch die Loveparade.
Ok, genug gemeckert. Der Score ist hammermäßig, die Sprüche der Radio-Moderatoren sind original so schlecht wie die Echten und der Wettstreit zwischen Marc Spoon und Lexy ist sicherlich SO schon vielfach von Statten gegangen, wenn auch andere DJs betroffen waren.

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