Zwanzig Kilogramm Plutonium wurden von einem russischen Frachter gestohlen. Mit einer Sonderheit sollen FBI und Militär das brisante Zeug zurückholen. Obwohl Navy-SEAL Conn die FBI-Agentin Morgan für völlig ungeeignet hält, gelingt der Einsatz. Doch lange können sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. In Afghanistan sollen sie ein Ausbildungslager für Selbstmordattentäter ausheben. Als Conn getötet wird, springt der alte Haudegen Frank White ein...
Ach ja die Airboss Reihe, willkommen in der Welt der sinnentleerten C-Action. Gedreht wurde der ganze Schmonzes mal wieder hauptsächlich im selben Steinbruch der schon im Vorgänger einen Special Appearance Eintrag verdient hätte und fällt qualitativ auch dementsprechend aus.
Regisseur Ingvordsen geht erneut in den Multi Tasking Modus und schustert sich abermals eine Hauptrolle zu, die den ohnehin eh schon lustlosen Cast bestens ergänzt. Frank Zagarino hatte wohl auch nicht übermäßig Bock auf die Nummer und gibt sich erst im letzten Drittel des Films die Ehre, als die meisten Zuschauer aber auch schon sanft entschlafen sind.
Überhaupt gibt sich Airboss III als eine eher episodenhafte Nummer. Durchgehende Handlung sieht jedenfalls anders aus, und den Gimmick des gestohlenen Plutoniums hat man meist schnell vergessen. Dafür wird man zwischendurch mit viel Footage vollgestopft, das man meinen könnte in einem Rekrutierwerbefilm der US Army gelandet zu sein. Allerdings ist diesmal das FBI federführend, die wohl auch neuerdings Auslandseinsätze durchführen, dabei aber auf einen streng feministischen, humanistischen Touch achten, denn wo kämen wir hin, wenn nicht stundenlangZeit damit verbracht werden könnte, wenn sich die Einheiten einer Elitetruppe nicht darüber streiten würden, wer denn nun ein Lagerfeuer auspinkeln könnte.
Immerhin zeigt sich der Streifen in Sachen Action recht zeigefreudig, auch wenn diese meistens aus lausig choreographierten Schießerein bestehen. Wenigstens wird man dadurch von den debilen Dialogen abgelenkt, die einem sonst den letzten Nerv rauben würden.
Nee, auch Airboss III ist insgesamt ein dünn gebohrtes Brett, das nicht mal den enthusiastischsten Actionfan hinterm Ofen hervorlockt. Ab ins Bermuda Dreieck damit.
2/10