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Und der nächste SAW-Nachahmer. Wobei: Hierbei handelte es sich ursprünglich um einen halbwegs eigenständigen Thriller, der erst im Nachhinein mit härteren Szenen gepimpt wurde, um der Horrorerfolgsreihe ähnlicher zu sein. Hier geht es auch primär nur ums reine Gefangenhalten, Beobachten und Antreiben zu Handlungen und so gut wie gar nicht ums Foltern. Sehr ähnlich ist hingegen das perfide und in seiner akribischen Vorbereitung schon wieder unrealistische Psychospiel. Bei CAPTIVITY muss der "Überwacher" jedoch ständig in sein eigenes Spiel eingreifen und dieses nachbessern, was auf Fans des Perfektionisten Jigsaw befremdlich wirken dürfte - genau wie auch die insgesamt mangelnde Härte und die sich anbahnende Lovestory unter 2 Gefangenen. Das Ende will wohl besonders clever und spannend sein, es geht ja auch eigene Wege, aber wieder macht "der Böse" viele Fehler.