Eine britische Expedition sucht nach dem Grab von Dschingis Khan. Und die Zeit drängt, denn ebenso ist der sinistre Dr. Fu-Manchu auf der Suche nach des Kriegsherrn letzter Ruhestätte, da sich in ihr Artefakte befinden, die dem Schurken auf dem Weg zur Weltherrschaft hilfreich sein könnten.
Der vierte Film um den größenwahnsinnigen Bösewicht, hier verkörpert von Horrorikone Boris Karloff, zählt zu den besten der Reihe. Er bietet eine abenteuerliche Geschichte, etwas Hokuspokus und ein schönes Design. Das Tempo des gerade mal knapp 70 Minuten dauernden Spektakels ist flott, auch wenn ein paar Mal auf die Bremse getreten wird. Überhaupt wirkt der Film für seine Entstehungszeit recht modern (in manchen Szenen auch rabiat) und bietet Elemente, die sich in später entstandenen Abenteuerreihen wiederfinden.
Karloff als sadistischer Bösewicht und Myrna Loy als seine nicht minder durchgeknallte Tochter tragen den Film gut über die Zeit und überdecken so die Mängel in der Dramaturgie, einige unfreiwilliger Lacher und das nur durchschnittliche Auftreten des restlichen Ensembles. Die Effekte sind gelungen, die Mischung aus Grusel, Fantasy und Abenteuer auch und so verbindet sich dies alles zu einem unterhaltsamen Spaß für Freunde der old-school-Gruselei.