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Tonino Valerii bedient mit Sahara Cross populäre 70er-Jahre Themen wie Terrorismus und Öl, verläßt sich jedoch mit einem überaus simplen Plot zu sehr auf sein Zugpferd Franco Nero. Fraglos nette bis sogar spektakuläre Actionsequenzen täuschen leider nicht darüber hinweg, daß eine Aussage fehlt. Die Folge sind zuweilen überlange, reizfreie Hetzjagten, auf denen Valerii seine Zuschauer in der Sahara abhängt und schließlich verdursten läßt. Sinnesleere diesen Ausmaßes weiß dann auch Komponist Riz Ortolani mit seinem Score nicht mehr zu kitten. Ein im wahrsten Sinne des Wortes staubtrockenes Abenteuer, dessen Pointe zwar das Paradigma, jedoch nicht mehr die Stimmung ändert.