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Als fiktionales Biopic über die real existierende Band „Tenacious D“, bestehend aus Jack Black und Kyle Gass, bekommt man mit „The Pick of Destiny“ einen wilden und rockigen Mix vorgesetzt. Und das von Begann an, steigt dieses quasi-Musical doch gleich mit einer großen Nummer ein, inklusive Einlagen von Meat Loaf und Ronnie James Dio. Hier lernt man den jungen J. B. kennen, wie er aus dem unterdrückerischen Elternhaus gen Hollywood flieht, um die tollste Rockband aller Zeiten zu gründen. Auf der Suche danach trifft er auf K. G., einen fähigen, aber auch recht eingebildeten Gitarristen. Doch was ihnen fehlt, ist das „Pick of Destiny“, ein Plektrum, welches mit seinen übernatürlichen Kräften den Durchbruch bringen soll.

Die Suche danach wird begleitet von allerlei Songs, einer Sasquatch-Sequenz, Roadtrip und Buddymovie inklusive der Auf und Abs dieser Bromance. Die Mischung kaschiert die kaum vorhandene Handlung, deren Simplizität allerdings nicht ins Gewicht fällt. Dazu macht das Teil einfach zu viel Spaß und bietet neben den Songs (die es schwer machen, nicht mitzusingen) allerlei Witz und Tempo. Dabei zieht man manche Rockklischees durch den Kakao und visualisiert auch Zwischenspiele von den Alben der beiden Protagonisten.
Jack Black spielt sich mal wieder selber und zieht seinen Stil durch. Hier passt das allerdings mal, Kyle Gass gibt die perfekte Ergänzung. Man merkt die Eingespieltheit der beiden aufeinander, was bei der gemeinsamen Bandkarriere auch nicht verwundert. Ein Highlight ist noch ein teuflisch guter Dave Grohl, ein haariger Ben Stiller, weitere Kurzauftritte von Tim Robbins, Amy Poehler oder John C. Reilly gibt’s obendrauf.

„The Pick of Destiny“ ist nicht nur für Fans der Band Tenacious D ein Spaß, für solche aber noch ergiebiger. Mit der Musik von den beiden, einem gut aufgelegten Ensemble inklusive manchem Gastauftritt und einem Hauch an Geschichte rocken sich Black und Gass durch dieses sich selbst gesetzte Denkmal. You can't kill the Metal. So sieht's aus.

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