Science-Fiction-Horror. Die Argos und ihr Schwesterschiff stossen auf den bislang unbekannten Planeten Aura. Plötzlich bricht der Funkkontakt ab und die Argos muss auf dem unwirtlichen Nebel-Planeten notlanden. Nach und nach drehen die Crewmitglieder durch oder werden umgebracht. Die Astronauten müssen erkennen, dass sie von ausserirdischen Wesen bedroht werden, die sich ihrer Körper bemächtigen wollen.
Mario Bavas Ausflug in die Gefilde des Sci-Fi-Horrors ist wirklich bemerkenswert. Der von Samuel Arkoffs American International Pictures mitproduzierte Streifen verfügte nur über ein schmales Budget, was bei dieser Firma auch kein Wunder ist. Dies trägt sicher zusätzlich dazu bei, dass Ausstattung und Kulissen heute reichlich antiquiert manchmal sogar billig anmuten. Dennoch schafft es Bava mit seinem Gespür für’s Visuelle (Ausleuchtung und Farbdramaturgie, sind wieder einmal erste Sahne!) eine eigenartig beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und denn Zuschauer in den Bann zu ziehen vermag. Einige der grossartigen Einfälle übernahm Ridley Scott für seinen Meilenstein „Alien“. Also Fans: Gut aufpassen! Darüber hinaus gestaltet sich die Geschicht recht abwechslungsreich und unterhaltsam. Das Autorengespann Ib Melchior/Louis M. Heyward, welches die Erzählung „One Night in 21 Hours“ Adaptierte, hat gute Arbeit geleistet. Abschliessend möchte ich noch anfügen, dass Gore-Hounds hier völlig falsch liegen, es gibt nur wenige Effekte zu bewundern (wobei die Makeupeffekte schon recht krude sind), Grusel ist angesagt. Die Schlusspointe ist übrigens sehr gelungen.
Score: 7
Härte: 3