Hallo und herzlich willkommen zum schlechtesten Film des Jahres!
Ein unwahrscheinlich hässlicher Ami mit dem IQ eines durchschnittlichen Wagenhebers läuft "gerechtigkeitwaltend" auf einer Insel mit 9 anderen umher. Der Plot ist; es sind alles Schwerverbecher und dem letzten Überlebenden wird die Freiheit versprochen. Das Schauspiel wird derweil online vermarktet. Und diese ausgeklügelte Story lassen wir uns erstmal auf der Zunge zergehen, denn mehr Handlung ist da nicht. Wobei, da habe ich doch fast die Medienkritik vergessen. Oha.. das war mal ein grausig schlechter Ansatz eines Versuches. Ein Teil der Vermarktungscrew hat plötzlich Gewissensbisse und kritisiert die Brutalität. Mal ehrlich, weshalb schaut man sich einen solchen Film an, in dem Gewalt verherrlicht wird? Um dann zu hören, nein, nein, nein, so aber nicht lieber Zuschauer, Gewalt in den Medien ist nicht gut. Ist das jetzt Ironie oder ernst gemeinte Kritik? Aber ehe man Zeit hat darüber nachzudenken, wird gleich mal eine herrliche Folterzutode-Szene eingespielt natürlich ohne Details und mit jämmerlicher Kameraführung. Unser Actionheld stolpert derweil weiter unbeholfen über die Insel und sucht vermutlich vergebens nach einem Betreuer für "Alternativbegabte". Nun ja, er findet komischerweise die Sendezentrale der Filmemacher, die sich intelligenterweise auch auf der Insel aufhalten während des Theaters und macht was? Naja, das was jeder kluge Mann jetzt täte, die Liebe daheim anrufen und erstmal bisschen rumsülzen und als er denn irgendwann zum Punkt kommen möchte und erklären will wo er eigentlich is, wird er natürlich unterbrochen. Selten unverständliche Storyline mit selbstwidersprechenden Szenen soweit das Auge reicht.
Einige andere Autoren vor mir, nennen dies ein Remake von "Battle Royale". Ich muss doch bitten! "Battle Royal" hat eine Story und Charaktere mit Hintergrund und Tiefgang.
Wie auch immer, in diesem katastrophalen Ansatz einen hässlichen und plumpen Macho-Wrestler als Haupdarsteller für einen Film zu nehmen, vergeht einem sämtlicher Appetit. "Jack" unser Hauptdarsteller macht zuerst den Eindruck, als würde ihn jeder 3 Jährige im Kindergarten in einem Iq-test schlagen. Dann macht er den Eindruck eines Kriegsveteranen, der bei Bio-Chemischen-Waffentests leider zur falschen Zeit am falschen Ort war und zu guter letzt ist er doch eher Greenpeacegründer und liebender Familienvater. Das bedeutet natürlich nicht, dass er seine Mimik im Film verändert, jedenfalls nicht öfter oder mehr als ein graues Stück Gestein. Die einzig gute Szene ist die 20 sekündige Unterhaltung zwischen dem Medienguru und Jack, aber das rettet den Film leider nicht.
Alle Kämpfe sind unspektakulär und die Zuckel-Ruckel-Kameraführung lässt einem auch an den letzten halbwegs guten Szenen keinen Spaß mehr.
Tut euch den Gefallen und schaut diesen Film nicht.