Review

Stan und Ollie bekommen vom Arbeitsamt einen Job als Kellner in reichem Hause vermittelt. Wegen ihrer praktischen Unfähigkeit werden sie jedoch schon am ersten Abend mit dem Gewehr aus dem Haus gejagt und sind fortan Straßenkehrer. Durch Zufall vereiteln sie einen Bankraub, was durch den Bankdirektor mit einem Stipendium für Oxford belohnt wird.

A Chump at Oxford ist nicht nur deshalb interessant weil Stan Laurel hier als Transe rumläuft, sondern auch da ein junger Peter Cushing, der spätere Co Star der Hammer Studios und auch in Star Wars aktiv, mitspielt in einem seiner ersten Auftritte auf der Filmbühne. Die einstündige Komödie führt die beiden grandiosen Komiker zunächst als Butlerehepaar, ohne jede Ahnung vom Metier, in ein vornehmes Haus. Nach der berechtigten Entlassung gibts nen Nebenjob als Straßenkehrer und als Dankeschön für einen durch Bananschale vereitelten Banküberfall sogar einen Bildungsausflug an die altehrwüde Uni von Oxford nach Großbritannien.
Dort beschließen die Kommilitonen die ungewöhnlichen Amis erstmal so richtig zu veralbern, was zu spaßigen Einlagen in einem Irrgarten führt, auch der Dekan bekommt sein Fett weg und ein Schlag auf Stans Hinterkopf macht ihn auf einmal zu einem ehemaligen hochintelligenten Supersportler, was natürlich nicht lange anhält. Laurel und Hardy geben sich dabei tollpatschig wie immer, jedes Fettnäpfchen mit mit enervierender Souveränität mitgenommen. Der Humor ist dabei auch heute noch komisch, was wirklich gut ist verjährt eben nicht.
8/10

Details
Ähnliche Filme