Review

Als ich 1985 Jenseits von Afrika erstmalig im Kino sah, war ich zu jung für die darin angesprochenen Themen.

Jetzt nach über 20 Jahren genoss ich den Film auf der hervorragenden DVD.

Die Naturaufnahmen sind atemberaubend in Szene gesetzt worden.
Die Filmmusik von John Barry ist ein verdient oscarprämierter Traum von Klängen und afrikanischen Gesängen.
Die Darsteller machen ihre Sache exzellent.
Die Kostüme und die Ausstattung sind bis ins kleinste Detail authentisch und verstärken dadurch Reiz und Wirkung.
Die 2,5 Stunden vergehen kurzweilig und herrlich atmosphärisch inszeniert.

Leider muss ich aber auch nüchtern feststellen, dass die Storyline nicht mit der imposanten Optik der Kameraführung und der Schönheit des Musikscores mithalten kann.
Kurz gesagt, die Geschichte ist für 150 Minuten reichlich dünn und spannungsarm inszeniert.
Eigentlich gibt es nur emotionale Bilder zu sehen - einen richtigen mitreißenden Spannungsbogen sucht man/frau hier vergeblich.

Fazit:
Jenseits von Afrika
bleibt also - was er seit über 20 Jahren ist - eine Liebeserklärung an das Leben, an die Freiheit, an die Liebe und natürlich an den Schwarzen Kontinent.

Wer sich darauf einlassen kann, den erwartet eine stilsichere Inszenierung, die unvergesslich bleiben wird.

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