Der Director’s Cut bekommt 6 Punkte – gerade so.
Im Gewande eines Amateurfilms kommt eine interessante Grundidee im Horrorbereich auf unseren Bildschirm: eine dämonische Schnittsoftware verändert einen gerade abgedrehten Slasherfilm und meuchelt die Filmcrew damit real nieder … . Was sehr irre und für Fans vielversprechend klingt, wurde jedoch nur in einer recht kostengünstigen Inszenierungsweise verwirklicht. Man kann hier getrost, eine Auge zudrücken, da der Amateur-Bonus stark in die Gewichtung fällt. Ansonsten haben die Produzenten des Filmes ihre Hausaufgaben gemacht. Herausgekommen ist hierbei ein Film von Fans für Fans. Einige Wendungen sind sehr einfallsreich, der Blutgehalt ist nicht übertrieben – Slasher-like eben. Bitte keinen Splatter erwarten! Die Mucke zum Film ist auch ohrmäßig gut. Zwischendurch-Happen mit einer sehr guten Grundidee.
Man sollte jedoch auf dem Boden bleiben und keinen A-Movie erwarten.