Review

Unholy Women ist eine Sammlung von drei mysteriösen japanischen modernen "Ghost Stories" vergleichbar mit "Dumplings - Three Extremes". Leider ist nur die erste der drei wirklich gut, die beiden anderen mittelmäßig, bzw. schwach.

1) Das Klappern: Leider die einzig gruselige Geschichte der drei, und zwar mit allem was man sich wünscht: Nette Klangkulisse, einige Schockeffekte, die geisterhafte Gestalt in Rot und das kleine Kind...
Wer genug Asia-Horror-Filme gesehen hat, kann sich vorstellten, worum es geht. Wie so oft spielen Tod und Schicksal eine wesentliche Rolle für den Plot. "Das Klappern" ist eine rundum gut gelungene Geschichte, insbesondere das Monster ist großartig und lässt einen das ein oder andere Mal richtig schaudern.
2) Stahl: Strange! Es geht um eine Frau, die von Kopf bis Hüfte in einen Sack gehüllt ist und deren Verhältnis zu einem schüchternen jungen Mann... Viel mehr möchte ich gar nicht zu dieser Episode sagen. Sie ist nicht wirklich gruselig, aber erinnert ein bißchen an die Freakshow-Geschichten der 20er Jahre mit Elementen aus "Elephant Man" und "Citizen Toxie"...
3) Erbschaft: Der Aufbau der Geschichte verspricht viel, hält aber leider wenig. Eine Mutter zieht mit ihrem Sohn aufs Land zur Oma mitten in die Pampa. Dort ist vor Urzeiten Mutters Bruder auf merkwürdige Weise verschwunden, jetzt droht dem Kleinen das Gleiche... Lange Rede, schwacher Sinn: Aus der möglichen guten Story wird nicht viel gemacht, wenig Spannung.

Fazit: 9 Punkte - 5-6 Punkte - 3-4 Punkte. Insgesamt bin ich enttäuscht von "Unholy Women", zumal der Anfang Lust auf mehr machte... Nur eine Geschichte konnte wirklich überzeugen, die anderen beiden waren wie bereits gesagt mittelmäßig bis schwach. Macht insgesamt 6/10 Punkte.

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