Mit Frank W. Montag versucht sich mal wieder Jemand an einen typischen Amateurhorrorfilm aus deutschem Lande. Ein paar junge Leute Fahren irgendwo in den Wald, so zum Wochenendausflug, um sich dann von einem Hinterwäldler ab schlitzen zu lassen. Der Einspieler des Films ist nicht mal schlecht. Ein junges Paar macht ein Picknick im Wald. Die junge Frau macht ein Striptease und der „Slasher“ kommt aus dem Wald und murkst beide ab. Das wars aber auch schon.Gleich am Anfang merkt man worauf der Regisseur hinauswill. Wenn die Szenen schon langweilig zusammengeschnitten sind dann müssen die Dialoge wenigstens über sexuelle Handlung abgehalten werden. Nachdem also in den ersten 15 Minuten mit plumpen Sprüchen noch ein junges Mädchen aufgerissen wird, und Vorbereitungen für den Ausflug getätigt werden, geht’s dann auch schon ab in den Wald. Auf dem Weg dahin halten 4 von denen, die im Cabrio Fahren, an und fragen sich wo die anderen 2 bleiben. Da kommt auch schon der BMW angerauscht die Kamera schwenkt rüber der Typ sitzt am Steuer und man sieht wie sich der Kopf des Mädchens von seiner Hose nach oben wendet. Super spitzen Idee… *würg* lächerlicher ging es wo anscheinend mal wieder nicht. Aber der Regisseur hat anscheinend auch versteckten Humor eingebaut der so nicht geplant war. Die 2 Autos halten auf einem Bauernhof an und eines der Mädchen fragt ob es hier ne Tankstelle gibt. Hehe ne ist klar. Eine Minute später meint der Bauer dann sie sollen sich wieder da hin verziehen wo sie hergekommen sind. Worauf hin einer der Typen sagt ich zitiere: „Was denn, in den Penis meines Alten“. Das Drehbuch wurde anscheinend wieder in 2 Stunden zusammengeschustert oder es wurde einfach drauf losgeplappert was einem gerade so eingefallen ist. Das Budget hat nicht dafür gereicht sich wenigstens eine Waldhütte zu Mieten also bauen die Leute einfach 2 Zelte auf. Beim nächtlichen Lagerfeuer erzählt einer der Typen dann Schauermärchen über irgendeinen Metzger. Der seine Frau und deren Geliebten im Kühlhaus zerlegt. Huhuhuh. Dann erzählt einer was ein typischer Slasher-Film ist. Wenn der Regisseur es schon besser weiß warum hat er sich dann nicht mehr Mühe gegeben? Was folgt ist eine sinnlose Sexszene im Zelt und Einer nach dem Anderen wird abgemurkst. Schön auch das die Story in langweiliger Art und Weise die Geschichte vom Texas Chainsaw Massacre nacherzählt. Slasher mit Maske und Bauer mit Inzestfamilie. Ok das die Storyline lahm ist wäre ja noch zu akzeptieren wenn der Film wenigstens gut umgesetzt wurde und die Dialoge nicht so lächerlich wären. Was der 10-minütgie Waldmarsch am Ende des Films sollte weiß auch nur der Regisseur. Und warum muss jede zehnte Kameraeinstellung die Oberweite eines der Mädchen zeigen. Ich dachte das sollte ein Horrorfilm werden. Man kann Sagen zumindest die Slasherszenen sind halbwegs gut umgesetzt. Da hat man schon schlechteres gesehen. Auch der Ton ist gut gelungen und die Musikauswahl ist annehmbar. Ich weiß nicht welche Zielgruppe Montag mit dem Film finden will aber für Komödienfans wie mich ist der Film geeignet. Bei soviel Blödsinn kann man sich nur Totlachen. Es wundert mich das die UCI sich wirklich getraut hat diesen Film zu zeigen. Bei dem Film sieht man wieder dass zwischen deutschen Amateurproduktionen und echten Trashern Welten liegen. Obwohl man am Beitrag von KillingZoe sieht das auch sowas beim Publikum ankommen kann. Warum auch immer… 2/10 Punkten.