... im Januar 1945 wurden in allen größeren Häfen Ostpreußens Einsatzstäbe gebildet, um Zivilisten und Soldaten vor der heranrückenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 790 Kriegs- und Handelsschiffe zusammengezogen, unter anderem das Passagierschiff "Wilhelm Gustloff". Als U-Boot-Kommandant Horst Willner seine Ehefrau kurz vor dem Auslaufen der "Wilhelm Gustloff" von Bord holt, rettet er ihr und seiner drei Monate alten Tochter damit das Leben. Das Schiff sinkt nach russischem Torpedobeschuss, über 5000 Menschen sterben. Willner selbst macht sich mit seinem schwer überladenen U-Boot 'U 3505' im März 1945 von Gotenhafen aus auf den Weg, die Ostsee in Richtung Westen zu überqueren. An Bord befinden sich neben der Mannschaft und seiner Familie noch 110 Kinder im Alter zwischen 12 und 16 Jahren. Eine extrem gefährliche Fahrt über 190 unendlich lange Seemeilen steht den Insassen des unbewaffneten U-Boots bevor. Mit nur zwölf Knoten schleicht U 3505 in 25 Meter Tiefe durch die Nacht, doch Willners Rettungsversuch ist äußerst riskant. Über 80000 Minen verseuchen die Ostsee, die zudem von sowjetischen U-Booten durchstreift wird. Aus der Luft droht Gefahr von englischen Bomberverbänden, die die wenigen minenfreien Wege ständig mit neuen Minen eindecken. Ein Himmelfahrtskommando, von dem diese Dokumentation berichtet, indem sie Archivaufnahmen mit nachgestellten Spielszenen und Computeranimationen verbindet, sowie Retter und Gerettete zu Wort kommen läßt.