kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 05.01.2013
Anthony Quinn in einer italienischen Großproduktion voller Pomp und Tand, mit Tausenden von Statisten und monumentalen Bauwerken, die einem "Ben Hur" oder "Spartacus" alle Ehre machen. Erzählt wird der fiktive Nebenerzählstrang aus der christlichen Kreuzigungs- und Wiederauferstehungsgeschichte um den Räuber und Mörder Barabbas, der auf Geheiß des Volkes anstatt von Jesus freigelassen wird. In der breitflächigen Erzählung, die vornehmlich mit spektakulären Bildwerten zu punkten versucht, räumt man der Hauptfigur zwar auch stille Momente des Selbstzweifels und der Reflektion des eigenen Handelns zu, insgesamt begnügt sich der Film aber damit, Quinn die Konsequenzen seines Handelns treffen und erfahren zu lassen und seine Reaktionen zu zeigen, ohne direkt in seine Seele hineinschauen zu können. So bleibt der Eindruck einer eher oberflächlichen Demonstration epochalen Erzählens.
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