Review

kurz angerissen*

erstmals veröffentlicht: 02.03.2014

Ray Harryhausen prägt mit seinen einmal mehr beeindruckenden Stop-Motion-Effekten diese Jules-Verne-Verfilmung und gibt ihr das überdimensionierte, exaggerierte Bild des Naturalismus, der aber mit jeweils einem Bein in der Prähistorik und dem Surrealismus verankert ist. Die Ballonfahrt zu Beginn provoziert Vergleiche zu Dorothys Reise nach Oz, und als dann aufgeblähte Versionen tatsächlich existierender Lebewesen hinter den Hügeln hervorkrabbeln, wird damit das Bild der Natur bedient, die jenseits menschlichen Eingreifens schalten und walten kann, wie sie möchte. Nicht zu verachten ist auch die Gruppendynamik innerhalb der Runde der Gestrandeten, die erst recht durcheinandergewühlt wird, als Kapitän Nemo ins Spiel eingreift. Mitunter beeindruckend auch die gebotenen Bilder, insbesondere des Tauchgangs an der versunkenen Stadt entlang.

*weitere Informationen: siehe Profil

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