Wicked Little Things. Der deutsche Titel Zombies ist nicht nur irreführend sondern auch ziemlich daneben. Scheinbar haben einige windige Verkaufsstrategen sich erinnert, dass das Wörtchen Zombie so manchen Gelbeutel gefüllt hat. Tatsache ist, dass der Streifen nichts mit stumpfsinnigen Menschenfressern aus den 80er-Jahren zu tun hat. Hier ist es eher eine dämonisch dreinschauende und extrem heftig agierende Kinderschar, die den Darstellern des Films das Leben schwer macht. Ja, ich spreche von Darstellern, denn von Schauspielerei kann hier keine Rede sein – aber dies ist ja genrebedingt schon seit Jahrzehnten so. Einige Schockeffekte und Musikeinlagen holen einen gewiss aus dem Dämmerschlaf. Die Kamera hat auch einige unheilschwangere Bilder eingefangen. Eine Gruselstimmung stellt sich schnell ein. Einige Goreffekte (inklusive Fress-Szenen) sind herb und unangenehm anzusehen – jedoch sollten Splatterfans keine fette Schlachtplatte erwarten. Ein paar Computereffekte (z.B. die Drahtseil-Kopf-ab-Szene) sehen nicht überzeugend genug aus. Diese „Computer-Schlampereien“ gehen gerade noch als Trash durch und trüben den Gesamteindruck des Streifens nur ein wenig. Insgesamt betrachtet, haben wir hier einen spannenden Film für einen Mitternachtssnack.
Fazit:
Ja, kann man sich antun!