Penny (Rachel Miner) leidet unter Amaxophobie, seit sie einen Autounfall überlebte, bei dem ihre Eltern starben. Schon das Einsteigen in ein Auto ist eine Herausforderung, das Mitfahren ist die Hölle. Um diese Angst zu überwinden, hat sich ihre Therapeutin (Mimi Rogers) etwas einfallen lassen. Ein Trip zu zweit in die Abgeschiedenheit & Einsamkeit der Berge, natürlich in ihrem Auto.
Diese Plausibilitäts-Kröte muss man schlucken, damit der Film funktioniert. Also kurvt die "Therapeutin des Jahres" mit ihrem Opfer, äh, sorry... ich meine natürlich mit ihrer Patientin die finsteren Straßen die Berge hoch, übersieht einen Anhalter & erwischt ihn leicht. Der Typ ist ein echter Creep, spricht kein Wort & verhält sich äußerst seltsam. Zwar setzen sie ihn bald irgendwo ab, doch los sind sie ihn damit nicht.
Penny Dreadful ist ein netter, recht packend erzählter Terror-Thriller, nicht immer plausibel, aber stimmungsvoll inszeniert & manchmal sogar etwas unheimlich. Die paar Schocks sitzen gut, die Kills sind hart, Längen gibt es kaum. Rachel Miner spielt richtig gut & sorgt dafür, dass man mit Penny mitfiebert. In einer Mini-Rolle ist Michael Berryman zu sehen, den Mann liebe ich einfach.