Ein etwas misslungener Crossover zwischen Krimi und Komödie mit Martin Lawrence und Danny DeVito in den Hauptrollen.
Story:
Kevin Caffrey (Martin Lawrence) ist Profi-Einbrecher und erleichtert vorzugsweise reiche Leute um einen Teil ihres Hab und Gutes. Sein nächstes Opfer wird Multimillionär Max Fairbanks (Danny DeVito), der nicht nur reich ist, sondern auch Bestechungsgelder wie Geschenke verteilt. Ein perfekt geplanter Einbruch gehlt allerdings schief, denn Fairbanks befindet sich entgegen einer richterlichen Anweisung in einem seiner Häuser und überrascht Kevin. Um ihm eins auszuwischen, nimmt er den Ring seiner Freundin an sich. Kevin passt das natürlich überhaupt nicht und er versucht mit allen Mitteln den Ring zurückzubekommen. Damit treibt er Max fast in den Wahnsinn.
"Schlimmer Geht's Immer" hat im Prinzip viel Potential, dass leider nur zum Teil genutzt wurde. Die Gagdichte ist nicht gerade hoch und dann zünden auch nicht alle Witze. Für einen Krimi hingegen fehlt etwas die Spannung. Da hätte man gerade von Danny DeVito etwas mehr erwarten können, schließlich ist er eigentlich ein Spezialist für mehr als gelungene Komödien. Auch Martin Lawrence kann hier nicht wirklich aus dem Vollen schöpfen. Zwar darf er hin und wieder mal Grimassen scheiden oder auch einen Spruch ablassen, aber insgesamt wirkt er zu ernst, was durch die unnötig schwülstige Lovestory mit seiner Freundin Amber noch verstärkt wird.
Man hätte den Comedyteil mit mehr Slapstick aufziehen und den Krimipart etwas spannender gestalten sollten, dann wäre der Film auch insgesamt besser ausgefallen. So bleibt's aber nur bei besserem Mittelmaß ohne großen Wiederanschauwert.
Fazit: Schade dass die an sich gute Story nicht besser umgesetzt wurde. Der Film hinterlässt so einen eher schwachen Eindruck, an dem auch die beiden Hauptdarsteller nicht viel ändern können.
6 von 10 Punkten