Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu Denjenigen, die Filme von Uwe Boll schon aus Prinzip schlecht bewerten, aber dieser Mist, den er einem hier beschert hat, ist wirklich unter aller Sau. Der Film plätschert die ganze Zeit gemütlich vor sich hin, ist auf einmal zu Ende und man fragt sich unwillkürlich, was man da eben eigentlich gesehen hat.
Als erstes fand ich die Schauspielerauswahl so etwas von daneben, das man es schwerlich in Worte fassen kann. Wie kann man nur für einen Film, der in dieser Zeitepoche spielt, Darsteller wie Jason Statham, Ray Liotta und vor allem Burt Reynolds nehmen? Diese Tatsache ist mir mit normaler Logik nicht zu erklären. Statham soll im Action - Genre bleiben, denn dort gehört er hin, dort liefert er dem Zuschauer das, was er sehen will, nämlich beste und kurzweilige Unterhaltung. Ray Liotta als Magier ist so glaubhaft wie Otto Waalkes als Rambo und Burt Reynolds setzt dann allem das Sahnehäubchen auf. Sicher ein großer Name, aber das war es dann auch schon. Ich schätze, mit seiner Gage kann er das Altersheim unterstützen, in dem er lebt.
Der Film an sich ist so belanglos, das ich schon fast alles wieder vergessen habe. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn er beinhaltet wirklich absolut gar nichts, das es wert wäre, sich daran zu erinnern. Ich finde es eigentlich sehr schlimm, so etwas über einen Film sagen zu müssen, aber hier sollte man einfach alle vorhandenen Exemplare für das Osterfeuer im nächsten Jahr gebrauchen und so tun, als wenn es diesen Schrott niemals gegeben hätte, denn jede Minute, die man diesem Werk schenkt, ist eine vergeudete Minute.
1/10