Patrick Muldoon spielt einen Computer-Hacker, der von seinem verstorbenen Bruder, einem Astronom, den Hinweis auf eine außerirdische Invasion erhält. Die Aliens wollen ein Atomkraftwerk zur Explosion bringen und so als Waffe gegen die Menschheit einsetzen. Zusammen mit einer Reporterin, gespielt von Jane Sibbett, versucht er nun, dies zu verhindern, dabei rücken sie jedoch in das Fadenkreuz der Aliens, die sich, als Menschen getarnt, praktisch überall befinden.
"The Arrival" war bereits ein eher unterdurchschnittlicher Sci-fi-Film, der allerhöchstens aufgrund seiner Grundidee um die Außerirdischen, die die globale Erwärmung beschleunigen wollen, um die Menschheit ausrotten zu können, ein gewisses Potential hatte, das jedoch kaum weiter genutzt werden konnte. Im Sequel, das nun wirklich niemand gebraucht hätte, wird es nun noch schlimmer.
Das Projekt ist vollkommen unmotiviert, ohne jede neue Innovation realisiert, dazu auch noch offensichtlich unterbudgetiert und erweckt zu jedem Zeitpunkt den Eindruck, dass es sich um lieblos dahinproduzierte Fließbandware handelt. Die Grundidee des ersten Teils findet dabei erneut Verwendung, ähnlich, wie das Grundgerüst des Plots, das im Grunde lediglich durch eine vollkommen aufgesetzte Liebesgeschichte ergänzt wurde und damit von Anfang bis Ende gewaltig an seiner Kalkulierbarkeit krankt. Die Charaktere sind dabei seelenlos dahinkonstruiert und, da das Ganze ohne erwähnenswerte narrative Finessen oder überraschende Wendungen erzählt wird, enttäuscht die Story so auf ganzer Linie.
Regie führt mit Kevin Tenney ein allerhöchstens zweitklassiger Regisseur, der lediglich mit B- und C-Filmen in Erscheinung treten konnte und ebenfalls nichts zum Projekt beizusteuern weiß, was positiv zu erwähnen wäre, bis auf das halbwegs flüssige Tempo, das dieses cineastische Abfallprodukt zumindest nicht noch unnötig in die Länge zieht. Die Action-Szenen sind dabei ohne jede Dynamik inszeniert, von einem treibenden Score oder einer dichten Atmosphäre ist keine Spur und die Effekte, sofern vorhanden, sind ebenso schlecht.
Dass es sich bei "The Second Arrival" um ein vollkommen unterproduziertes B-Projekt handelt, zeigen zuletzt auch die schwachen Darstellerleistungen, die den Grundeindruck komplettieren. So ist Patrick Muldoons Leistung unterdurchschnittlich, hölzern und auf Soap-Niveau, während sich auch seine Kollegin Jane Sibbett kaum positiv hervortut. Überflüssig zu erwähnen, dass auch die Nebendarsteller nicht wirklich positiv auffallen und nicht einmal im Entferntesten ein bekanntes Gesicht vor die Kamera tritt.
Fazit:
"The Second Arrival" ist ein unterbudgetierter Abklatsch seines Vorgängers, der in allen Belangen, angefangen bei der einfallslosen Story, über die unmotivierte Regie, bis hin zu den schlechten Darstellern, scheitert. Ein überflüssiges Projekt, das im Grunde reine Zeitverschwendung ist.
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