kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 01.04.2012
Takashi Miike hat's ja mit "The Call" auch versucht (mit eher zweifelhaftem Ergebnis), Shinya Tsukamoto ("Tetsuo") ist da erfolgreicher und transferiert den bis vor etwa 5 Jahren noch sehr populären "Ring"-Japanohorror mit hervorragendem Ergebnis in die Metaphysik. Tsukamoto liefert megaatmosphärische urbane Bilder und dazu ein rollendes, klirrendes, schmatzendes, immer unsichtbares Monster, das mit überbordender Hektik durch die Alpträume poltert und den Todessehnsüchtigen den Überlebenswillen zurückgibt. Extrem bizarr, unkonventionell und spannend bis zum Ende.
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