Ein Film, der trotz seines Namens nicht unbedingt spannend ist. Aber trotzdem hat der Film einiges zu bieten. Nämlich erst mal die erstaunliche Leistung von Christian Bale, der als geistig behinderter Stevie nur eine halbe Stunde lang zu sehen ist (weil er dann umkommt), aber trotzdem durch seine Verstörtheit und Angst den Film sehr unterstützt. Auch Bob Hoskins und Patricia Arquette spielen sehr gut, doch schafft es Hoskins immer wieder, sich unbeliebt zu machen, wenn er mal wieder Sex von seiner wesentlich jüngeren Frau will oder sich unkontrolliert Essen in den Mund stopft("Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen!"). Auch weil er schuld ist an Stevies Tod: Er arbeitet als Geheimagent und soll nun einen Bombenanschlag verüben. Da er Stevie den ganzen Tag um sich hat, gibt er ihm die Bombe in die Hand. Der stolpert über eine Wurzel und stirbt. Übertrieben: Als sich Arquette vorstellt, wie ihr Bruder gestorben ist, sieht man Stevies Kopf auf einem Baum liegen, das wirkt ein bißchen zu brutal und auch unfreiwillig lächerlich. Trotzdem hat der Film sehr gute Charakterstudien aufzuweisen: Robin Williams als eine Art Mafiaboss wirkt am Ende doch als die tragische Figur, als er den von ihm im ganzen Film erwähnten Zünder in seiner Tasche drückt und selbst umkommt. So ziemlich alle sterben bis auf Gerard Depardieu, der der einzig Symphatische ist in dem ganzen Verschwörerkreis.Man merkt schon, was das damals für eine Zeit gewesen ist, die von Verrat gezeichnet war. Der Film ist mehr eine Mannschaftsleistung, er ist für Leute die etwas über den historischen Hintegrund erfahren wollen. Trotzdem hat er Wirkung, wie so viele Filme mit historischem Hintergrund.
Fazit:Lohnt sich, aber keine auffällige Spannung erwarten!!!