Sir Alexander Saxton stösst im Jahre 1905 auf ein Fossil, in diesem Fall ein seltsames Wesen, von dem er annimmt es sei das fehlende Verbindungsglied zum Menschen. Nachdem er seinen Fund im Gepäckwagen des Transsibirien-Express verstaut hat und der Zug abfährt, beginnt eine Mordserie. Das Wesen ist nämlich nicht tot und es ist auch nicht menschenähnlich, vielmehr handelt es sich um einen Ausserirdischen der vor Jahrmillionen versehentlich von seinen Gefährten auf der Erde zurückgelassen wurde. Mit einem Blick in die Augen seines Opfers entzieht das Wesen jenem sämtliches Wissen und speichert es in seinem eigenen Gehirn ab, das Opfer stirbt. Der Ausserirdische ist nun darauf aus, die Gehirne von Wissenschaftlern zu plündern um mit deren Wissen einen Weg zu finden, auf seinen Heimatplaneten zurückzukehren.
Man kann über die spanischen Horrorfilm-Produktionen jener Zeit geteilter Meinung sein, sicher ist, das ein Haufen
miserabler Filme gedreht wurden. "Horror Express" hingegen steht den geachteten angelsächsischen Produktionen in nichts nach, wahrscheinlich weil er von einer britischen Gesellschaft finanziert wurde und die Darstellerliste zwei englische Experten in Sachen Horror vorzuweisen hat, Christopher Lee und Peter Cushing. Die Schauspieler agieren recht gut, besondere Erwähnung verdient Telly Savalas als Kosakenoffizier Kazan.
Fazit: Ein herzhafter Gruselfilm mit altbekannten Requisiten, technisch sauber inszeniert, für seine Zeit eher überdurchschnittlich. Empfehlenswert.