Review

Ich persönlich finde den Film gut, aber nicht überragend. Meine Bewertung beträgt deshalb 8 Punkte.
Nicholson spielt die, ihm förmlich auf den Leib geschneiderte Rolle, perfekt, auch die Darstellung von Greg Kinnear ist sehr gut (vermutlich die beste seiner Kariere). Auch die anderen Leistungen sind solide. Der Film hat sowohl einen gesunden Humor, als auch eine gute, wenn auch stellenweise etwas flache Handlung. Die Geschichte der drei Hauptpersonen, einem mittellosen, schwulen Maler, der seine Eltern, die nicht mehr mit ihm sprechen wollen um Geld anbetteln muss, einer Kellnerin, deren Sohn eine schwere Krankheit hat und einem gemeinen, sarkastischen alten Mann, dessen einzige Freude darin besteht, andere Menschen zu ärgern und zu demütigen ist gut erzählt und die drei Einzelschicksale sind gut und kunstvoll miteinander verwoben. Allerdings wirken auch diese Charaktäre stellenweise etwas überkonstruiert. Außerdem finde ich es schade, dass der Part von Oscar-Preisträger Cuba Godding jr. doch etwas kurz ausfällt, da ich diesen eigentlich ziemlich gern sehe. Für die Rolle der Helen Hunt hätte ich vielleicht eine etwas ältere Schauspielerin genommen, da diese besser zu Jack Nicholson gepasst hätte.
Leider trifftet der anfangs sehr gute Film gegen Ende etwas ab, da er zunehmend vorhersehbar und damit langweiliger wird. So gibt es kurz vor Schluss den finalen Streit zwischen Nicholson und Helen Hunt, nach dem er sie doch noch zurückerobert, wie es in jedem anderen 0815-Liebesfilm auch der Fall ist.
Wer also Gute-Laune-Filme mag und auf Tragi-Komödien wie Forest Gump, American beauty oder little miss sunshine steht, wird auch von Besser geht`s nicht (as good as it gets) bestens unterhalten werden.

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