Sarah (Mia Farrow) hat bei einem Reitunfall ihr Augenlicht verloren. Als sie von einem Ausflug nach Hause zurückkehrt, muss sie entdecken, dass ihre gesamte Familie ermordet wurde. Der Täter (Paul Nicholas) kehrt an den Tatort zurück, denn er hat ein verräterisches Kettchen verloren…
Ein zielstrebiger, Nerven zerrender Thriller, der durch seine einfallsreiche Kameraarbeit auffällt, die sich mit schiefen Untersichten, bodennahen Fußfersenperspektiven und beiläufigen Blickfängen an den Bildrändern geschickt Sarahs ungewissen Wahrnehmungsmöglichkeiten annähert. Die kleinen, unheilvollen Vorsprünge, die der Film dem Publikum einräumt, werden immer wieder von den sich überschlagenden Ereignissen eingeholt. Die martialischen und erotischen Lockreize, von denen der Täter im Kino, in Schaufensterauslagen und Nachtclubs umworben wird, setzen allerlei unterschwellige Mutmaßungen über das Klima des Großstadtlebens und seine verderblichen Folgen in Gang; erfreulicherweise schwingt der Film sich dennoch nie zu einem gesellschaftlichen Gutachten auf, sondern überlässt es letztlich dem Publikum, sich die Hintergründe des plötzlichen Gewaltausbruchs zusammenzureimen.