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Für einen Abenteuerfilm war das gar nicht so schlecht, wobei man da auch den Hintergrund der Handlung mitbedenken muss: Jeff wird fortgeschickt um Abenteuer zu erleben und um ihn reif für eine Hochtzeit zu machen. Und alles andere wird von William künstlich herbeigeführt. In diesem Kontext ist es in Ordnung, wenn man klar und deutlich erkennt, dass es sich bei den Monstern zum einen um Menschen und zum anderen um ein riesiges Gestell handelt, denn in seiner Angst mag es vorkommen, dass Jeff nicht so ganz genau hingeschaut hat. Der Zuschauer erkennt aber sehrwohl die billige Art und Weise wie diese Kreaturen dargestellt sind, gleichwohl, dass es sich um einen mittlerweile über 30 Jahre alten Film handelt, der natürlich nicht über die technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit verfügte. Die Handlung ist dementsprechend schwach. Einzig die Monster geben und das Überleben an sich geben einen Grund für die Handlung vor. Das Gold spielt dabei nur eine Nebenrolle, denn Taskinar gehörte eigentlich nicht mit zum Plan, den William ausgeheckt hatte.

Peter Cushing spielt den William und der Name ist ein Begriff, auch wenn man noch nie einen Film mit ihm gesehen hat. Allerdings hatte ich etwas mehr Spielzeit von ihm erwartet, da ja gewissermaßen mit seinem Namen auch Werbung für den Film gemacht wird. Terence Stamp in der Rolle des Taskinar war mir namentlich kein Begriff. Bildlich aber schon, denn er hat auch in zahlreichen modernen Filmen in Nebenrollen agiert (z. B. in Wanted oder Star Wars). Blanca Estrada als Dominique hatte ich erst kurz zuvor in "Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen" als Katja gesehen, worin sie mir wesentlich besser gefallen hatte. Wahrscheinlich auch, weil die Rolle dort weit umfangreicher als diese kleine Nebenrolle hier gewesen ist. Alle anderen sind mir weniger ein Begriff.

Das Bild ist, wenn man das Originalbild vom Trailer vergleicht, auf jeden Fall zum Original aufgebessert worden. Dabei ist gerade bei Dunkelheit aber die Detailerkennbarkeit sichtlich verloren gegangen. Eine Blu Ray dieses Titels wäre aus meiner Sicht auch eher sinnlos, denn besser kann das Bild wohl nicht werden. Störungen sind jedenfalls nicht vorhanden. Der Ton ist in Ordnung, wenngleich er auch keine großen Geräuscheffekte zu lässt. Alles wirkt eher wie ein Einheitsbrei. Von der filmischen Seite her, muss man leider anmerken, dass einige Szenen mehrfach verwendet worden sind. Als die Angreifer mit den Fallen abgewehrt werden, sind mindestens zwei Szenen mehrmals zu sehen.

Ingesamt war dieser Film ein durchschnittlicher Abenteuerfilm, der schon fast an Trash grenzt. Einzig die Story und damit die Erklärung für die mehr als schlecht dargestellten Monster bewahren diesen Film vor dieser Kategorie. Insgesamt halt typisch 80er, aber halt auch kein Highlight. Unterhalten kann dieser Film aber, wenn man solche Filme mag. Als nichttypischer Genreexperte würde es für mich gerade so für etwas mehr als die Hälfte der Wertungspunkte reichen.

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