Review

Ein semispektakulärer Beginn... Männer verfolgen eine Person auf einer Insel, um an sein Gold zu kommen (schauspielerisch alles eher na ja...). Dann gibt es eine Explosoion (sogar ein Vulkan fühlt sich geneigt auszubrechen...) - und...  [SCHNITT]

William T. Kolderup, ein äußerst reicher Amerikaner, ersteigert für 5 Millionen US $ eine Insel. Hier und an leider wenigen anderen Stellen erleben wir den vielleicht besten Schauspieler des Films, Peter Cushing, der auch als Headliner des Films dienen muss, wenngleich seine Rolle im nachfolgenden Spektakel gering bis gar nicht vorhanden ist.
Übrigens wird auf den "spektakulären" Beginn im nachfolgenden Film nur bedingt eingegangen.

Cushing sticht aus dem Ensemble eher halbbegabter Schauspieler ziemlich heraus. Insbesondere David Hatton als Professor Thomas Artelect in einer "Buffo-Rolle" fällt hier sehr ab - seine Interpretation der Rolle ist (auch wenn man die Schuld aufs Drehbuch schieben mag) vollkommen übertrieben und meist unglaubwürdig.

Aber worum geht es in dem Fim, nachdem Kolderup die Insel gekauft hat? Der Neffe Kolderups und der schräge Professor werden auf die gerade gekaufte Insel geschickt, um diese zu inspizieren. Kurz bevor man das Ziel erreicht, kommt man in einen misteriösen Nebel, aus dem Monster das Schiff entern (dies sind wahre Gummimonster, die bei Tageslicht sicherlich wenig Furcht verbreitet hätten). Dem Professor und dem Neffen gelingt die Flucht auf die Insel, bevor das Scgiff explodiert. Als moderne Robinsons müssen sich die beiden nun auf der Insel behaupten, die neben scheinbaren Kanibalen noch eine Reihe weiterer Überraschungen bereithält.

Der Film kann vor allem mit einer Reihe schöner Naturaufnahmen überzeugen und ist über weite Strecken trotz der genannten Vorbehalte durchaus unterhaltsam.
Die dargestellten "Monster" wirken aber insgesamt eher "tapsig", wenig furchterregend, was eine Hommage an das gedachte Zielpublikum sein mag. Allenfalls die "Algenmonster" können hier überzeugen. Wenn man hier ein Fazit ziehen will, war die Natur grandios (kostete aber auch nichts), während die Tricks meist erbärmlich waren.

Am gruseligsten in diesem Film ist vielleicht noch die Abspannmusik.

Letztenendes kann man sich aber mit dem Film eine Phase der Langeweile im hiesigen Fernsehprogramm gut überbrücken oder ihn mit seinen heranwachsenden Kids als Sonntagsnachmittags-Matinee anschauen.

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