5
Es scheint offenbar Leute in den USA zu geben, die diesen Weihnachtsfilm ablehnen, weil er ihnen nicht religiös oder schmalzig oder belehrend genug ist. Aber genau darum halte ich persönlich ihn noch für einen der Erträglicheren unter seinen Genregenossen. Das heißt noch lange nicht, dass er wirklich gut ist. Jedoch ist der Wettstreit zweier Männer um die krassere Weihnachtsbeleuchtung angenehm "wertefrei", nachvollziehbar und gemessen an dem, was drüben an Heiligabend so alles an Lichterketten blinkt und leuchtet, gar nicht mal so weit hergeholt. Danny DeVito hat als Durchschnittsmann, der unbedingt seinen Traum verwirklichen und etwas Außergewöhnliches schaffen will, etwas Rührendes an sich. Der meiner Meinung nach weitgehend talentfreie Matthew Broderick hingegen spielt wieder so leblos als wäre er ein Stück Holz. Und ein bisschen Ekelhumor muss wohl leider auch sein.
4
Lustiger Titel, das kann was werden, dachte ich. Aber denkste. Offenbar hat man sich stark vom Gott aller Weihnachtskomödien von "Schöne Bescherung" orientiert. Und sicher gibt es auch hier eine Menge schier bizarrer Situationskomik doch der Witz will nicht zünden. Nicht weil er so platt ist, sondern weil stark vorhersehbar. Auch das Schauspielerensemble will nicht wirklich punkten und sind viel zu oberflächlich dargestellt. Mitfühlen konnte ich da leider gar nicht auch ist das eine Nachbarschaftsduo (ein kleiner gemütlicher Dicker in den besten Jahren mit einer nicht gänzlich unattraktiven deutlich jüngeren Frau) nun wirklich nicht glaubhaft oder charmant. Für mich ein bittere Enttäuschung aber vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch an diesem Werk. Als Weihnachtsfilm zum Dahinplätschern noch geeignet ist halt nur die Frage ob man das will? 3-4/10