Nicht ganz die erhoffte Perle und je nach Sicht ein Bestandteil der zahlreichen Rollen-Fehlgriffe eines Robert Redford. Trotzdem gab es Lehren, die ich aus dem Film ziehen konnte:
Radikales Vertreten der eigenen Meinung ist definitiv unattraktiv.
Und das in so einer Verbindung - Barbara Streisand ist, naja. Speziell.
Robert Redford machts allein mit einem kleinen Lächeln.
Ein kleines Lächeln ist aber auch eine der Definitionen von aalglatt.
Die Liebe sucht sich ihre eigenen Wege, eine solche Konstellation scheint unmöglich, liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen.
Liebe allein reicht dennoch oft nicht.
Was erst reizvoll ist, kann sich irgendwann genau zum Gegenteil wandeln.
Manchmal ist eine Trennung das Beste.
Barbara Streisand war vernarrt in Robert Redford.
Robert Redford konnte dies eher nicht erwidern.
Cherrie Bitter fasst ein sensibles Thema der Hollywood-Geschichte an, ohne es anzupacken.
Cherrie Bitter gehört zu den Filmen, die seinerzeit ein Riesenerfolg waren und heute kaum einer nachvollziehen kann warum.
Welcher Vater trennt sich nicht nur von seiner Frau, sondern auch komplett von seinem Kind? Ein berüchtigtes Ende, nicht bittersüß, sondern einfach nur mit üblem Nachgeschmack.