Review

Bei einem tragischen Unfall sterben 2 Personen und zwei weitere werden schwer verletzt. Auslöser dieses Unglücks ist Chris Pratt der seit dem Vorfall nun selbst an einer Kopfverletzung leidet. Diese hindert ihn daran klar zu denken und die einfachsten Dinge fallen ihm schwer.
So muss er sich alle wichtigen Ereignisse und alles was er noch vorhat zu erledigen in sein kleines rotes Notizbuch notieren damit er es nicht vergisst.
Von diesem Schicksal geplagt quält er sich durch sein ödes Leben bis er eines Tages in seiner Lieblings Bar von einem Mann angesprochen wird. Dieser behauptet ein alter Schulfreund zu sein.
Nach einigen Treffen mit seinem Freundeskreis offenbart ihm ,Gary so der Name des angeblichen Freunds, sein wahres Anliegen er hat vor mit seinen Freunden die Bank zu überfallen in der Chris seinen Unterhalt verdient indem er nachts die Fußböden wischt.

Alles beginnt damit das Chris seine Tagesablauf aufschreibt und sich Notizen macht ,dass erinnert nicht zu unrecht ein wenig an "Memento" den auch dieser Zustand wurde durch einen Unfall ausgelöst, etwas schmerzfreier schreibt er alles in sein Notizbuch, so bleiben hier die Notiz-Tatoos aus und es wird auch kein Mörder gejagt.
Allerdings leidet Joseph nicht direkt an Amnesie sonder eher an einem seinem Traumata was ihn vergesslich und unzuverlässig macht. Also ich kann mir nicht helfen was finden die Kritiker an diesem Film so interessant das er schon jetzt als "Neuentdeckung des Jahres" gefeiert wird?

"The Lookout", so der Original Titel des Films, ist ein grundsolider Thriller ohne irgendwelche nennenswerten Pluspunkte. Das liegt noch nicht einmal an der Inszenierung die ist wirklich gelungen und auch die Namenhaften Schauspieler wie Joseph Gordon-Levit (Brick), ein großartiger Jeff Daniels (Der Tintenfisch und der Wal), Matthew Goods (Match Point) und Isla Fischer(Die Wedding Crashers) spielen wirklich sehr überzeugend aber dieser film strotzt vor längen nein dieser film ist eine einzige Länge, bis kurz vor Ende des Films da wird es dann wirklich noch einmal interessant und es kommt zu einem grandiosen Finish mit "aha" Effekt.

Ich würde mir wünschen das Reggiseur Scot Frank doch lieber weiter Drehbücher schreibt das kann er wirklich besser, wie er es uns mit "Minority Report" und "OUT OF SIGHT" schon unter Beweis gestellt hat.
Wer auf Spannung bis zu letzten Minute steht sollte sich lieber den oben erwähnten "Memento" anschauen, ansonsten ist zu sagen wenn man einen gut durchdachten Thriller erwartet sollte man sich auf einige Längen gefasst machen.

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