Arabische Terroristen haben irgendwo in einer amerikanischen Großstadt eine Atombombe versteckt, und drohen damit, diese zu zünden. Dem Präsidenten bleibt keine andere Wahl als wieder einmal die “Delta Force”, die inzwischen von russischen Kollegen verstärkt wurde, ins Rennen zu schicken.
Was von Delta Force zu erwarten ist, kann man eigentlich schon recht genau an der Besetzungsliste erahnen. Veteran Chuck Norris schmiß nach Teil 2 das Handtuch, dafür sind Söhne von John Cassavettes, Kirk Douglas und sogar Chucks Junior Mike. Da man aber von denen noch nicht so wirklich großes gehört hat, scheinen sie das Talent der Väter nicht geerbt haben, denn die Jungs kommen auch wirklich ein wenig hüftsteif daher, da weiß man erst was man in den vorherigen Teilen an Leuten wie Lee Marvin, Billy Drago oder sogar Chuck Norris hatte.
Auch die Verteilung der Actionszenen ist schlecht gewählt, denn gerade in der ersten Hälfte gibts davon wenig zu sehen, da wird zu viel Zeit darauf verwendet sich mit dem russischen Sezialteam anzufreunden, das der Delta Force zugeteilt wurde. Richtig Cannon typisch wirds dann erst als zum Sturm auf das Haus des bösen arabischen Terrorfürsten geblasen wird. Hier darf dann zwar aus allen Rohren geballert werden und bei der anschließenden Verfolgung müssen sogar auch ein paar der guten Jungs dran glauben, was in dieser pathosgefluteten Trilogie sonst eher unüblich war.
Teil 3 ist jedenfalls deutlich der Schwachpunkt der Trilogie, da konnte auch der routinierte Sam Firstenberg und eine Megabombe die in den Staaten loszugehen droht nicht mehr viel retten. Viel zu blah sind die Charaktere und deren Darsteller und viel zu klischeelastig der Ablauf. Eigentlich nur für B-Action Süchtige bedingt zu empfehlen.
4,5/10