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"You can never have too much footage!": Der andauernd zwischen First und Third Person View hin und her pendelnde Thriller frönt dem typischen Found Footage Kamerawahn und will uns weismachen, dass 1999 die Leute und insbesondere die Jäger im Wald schon alles aufgezeichnet haben und überall hin ihre Camcorder und Helm-GoPros, die es damals also schon gab (nein, eben nicht!), mitgeschleppt haben. Ebenso schwindelig macht einen die inhaltliche Plan- und Ziellosigkeit, denn ein wenig Seifenoper, Backwoods-Grusel und Survival werden zu keinem Ganzen zusammenfügt. Geduld macht sich hier nicht bezahlt: Die Auflösung enttäuscht gnadenlos. Überhaupt wirkt der Film wie aus 2 separaten Streifen - Jagdausflug des Grauens und Doku über diesen Fall - zusammengeklöppelt. Zudem nervt es, wie der kleine Nerd-Bengel rumkommandiert wird.

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