"Der Todesschrei", ( The Shout, 1978, Jerzy Skolimowski )
Ein offenbar geistig etwas verwirrter, aber durchaus charismatischer Mann berichtet einem Ansässigen einer psychiatrischen Anstalt während eines Cricket Spiels dort zwischen dem Personal von der Geschichte eines der dortigen Mitspieler...
Das traute Zusammenleben eines Musikers und seiner Frau an der Küste Englands wird durch einen seltsamen und aufdringlichen Mann jäh unterbrochen, als es diesem gelingt sich bei der Familie einzunisten. Als angeblich weitgereister Mann habe er angeblich lange Jahre bei den Aborigenes gelebt und in 18 jähriger Übung eine Kunst darin entwickelt den sogenannten "Todesschrei" auszustoßen, der es ihm ermöglicht bei Ausübung alles Leben in seiner unmittelbaren Nähe auf der Stelle nur durch diesen Schrei zu töten. Zugleich abgestoßen und fasziniert von dem Fremden bittet ihn der Musiker schließlich um eine Kostprobe seiner wohl einzigartigen Kunst...
Fazit : ich war mir gar nicht mehr so richtig sicher ob ich den überhaupt noch habe. Damals fand ich ihn zumindest mal sehr interessant und hatte ihn zunächst weggestellt. Jetzt hat sich rausgestellt, ich hatte ihn tatsächlich noch und jetzt wollte ich auch mal sehen ob sich das lohnt das er dort weiterhin steht !
Ich würde mal sagen, das ich anfangs nicht so recht wusste was das nun wird. Ich hatte mir den Inhalt auch weitestgehend nicht nochmal durchgelesen, wollte ihn dann auch, wenn möglich als "neu erleben". In weiten Teilen gelang das auch, aber nicht anfangs. Der Anfang ist etwas lahm geraten, da weiß man nicht so recht was das soll. Aber wenn man dranbleibt wird man zumindest belohnt mit einem Film der außer diesem "Schrei" zumindest nichts phantastisches zu bieten hat. An den muss man glauben, - oder nicht.