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Es ist die Zeit der Sklaverei, auf einem Gutshof leben der Master Maxwell und sein Sohn Hamont in wohlhabenden verhältnissen. Hamont vergnügt sich mit den Sklavinnen doch der Vater möchte, dass dieser seine Kusine heiratet. Die Hochzeit erfolgt doch die Ehe ist von Anfang an eine Katastrophe. Hamont liebt ein schwarzes Mädchen, dem er sogar Ohrringe schenkt und seine Frau ist von Eiversucht zerfressen. Es kommt zu einem Familiendrama.
Richard Fleischer hat mit Mandingo ein gutes Drama gemacht, in dem die Perversion der Sklaverei und des Rassismus deutlich gemacht wird. Natürlich ging es auch rau zu, doch der Film verkommt nie zur Exploitation. Die Story lebt von den Charaktären die glaubwürdig handeln. Die Kostüme und die Kulissen sind nicht billig und man merkt auch an der Kameraarbeit, dass man es mit einem hochwertigen Film zu tun hat. Action gibt es in Form einiger Kampfszenen in denen Sklaven bis auf den Tod kämpfen. Die kämpfe stehen nicht im Mittelpunkt aber wenn gekämpft wird dann schön brutal, unfair, eben ums reine Überleben und da beißen sich die Kontrahenten gegenseitig die Haut vom Leibe. (In der ungekürzten Fassung)
Der einzige Schwachpunkt des Films ist die gegen Ende etwas träge inszenierung. Man kann sich den Ausgang der Geschichte sowieso in etwa ausmahlen und desshalb wäre es besser gewesen zügiger zum Ende zu kommen.
Wer sich für Sklavenfilme interessiert sollte diesen schauen.

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