... volljährig und mit schmerzlichem Widersinn, weil er dort einen geliebten Freund zurücklassen muss. In der neuen Stadt Seoul findet er sich nur mühsam zurecht, zunächst erscheint ihm alles wie in einer fremden Welt. Den ersten Job in einer Fabrik verliert er bereits kurz nach der Einstellung, sodass er notgedrungen als Stricher in einer untergründigen Schwulenabsteige arbeiten muss – im Gegensatz zu den meisten dort ist Su-min sich seiner Homosexualität allerdings sicher. Einer seiner Kunden, der schüchterne Jae-min, wohlhabender Sohn eines Fabrikbesitzers, ist an mehr interessiert als käuflicher Liebe. Nach anfänglichem Widerstand lässt sich Su-min auf eine leidenschaftliche Beziehung ein, die bald jedoch durch die konservativen Wertvorstellungen von Jae-mins Familie gestört wird: Die glückliche Romantik droht in seelische Selbstzerstörung umzuschlagen.