Der erste Teil dieser momentanen Trilogy sollte Kult- Status erreichen.
Tom Berenger spielt den Profi- Sniper Sgt. Beckett, dem wohl schon klargeworden ist, daß er durch seinen Gehorsam der "Weltpolizei" gegenüber sein Leben bereits verloren hat ohne gestorben zu sein. Das wird ihm allerdings erst richtig klar, als ihm Richard Miller (Billy Zane) als Partner in seinem letzten Auftrag zur Seite gestellt wird, um Alvarez im Busch zu erledigen. Und Beckett ist prinzipiell nicht bereit Kompromisse einzugehen, was den Auftrag angeht. Schon gar nicht ist es akzeptabel für ihn, daß ihm Bürokraten ohne jede Erfahrung den Grünschnabel Miller mit Designer- Tarnhosen als Chief vor die Nase setzen...
Der Film drückt in meinen Augen keine Faszination für diese Art der Kriegsführung aus. Man hat eigentlich zum Schluss Mitleid mit einem Soldaten, der im Auftrage einer Regierung zum Massenmörder wurde. Durch seine Loyalität hat Beckett sein eigenes Leben aufgegeben ohne es eigentlich zu wollen.
Die Umsetzung der Idee und die Besetzung der Rollen mit eben diesen Schauspielern in Verbindung mit der zu dieser Story sehr gut passenden musikalischen Untermalung machen diesen Film für mich zu einem Kult- Objekt.