Review

Auch wenn das Grundschema schon sehr abgenutzt ist ( Gangster kommt aus dem Knast und will ein anständiges Leben führen, wird aber seine Vergangenheit nicht so schnell los. ), so schafft es "Sunflower" trotzdem, dieser Thematik frischen Wind einzuhauchen.
Denn im Gegnsatz zu anderen Vertretern die diese Thematik oft kopieren, ist die Inszenierung hier so liebevoll gemacht, das "Sunflower" ohne Probleme sofort aus der Masse heraussticht.
Sicherlich gibt er nichts neues hinzu, aber das was er gibt, tut er in jeder Sekunde mit Seele.
Alle Charaktere sind so symphatisch gezeichnet das man der Familie auf ewig diese glücklichen Momente wünscht, die sie in der überwiegenden Zeit haben.
Jeder hat seine Probleme, jeder seine Vergangenheit. Und schlussendlich hat jeder seinen Weg, der nicht immer so aussieht wie gewünscht.
Schauspielerisch sticht besonders Kim Rae-Won ( bekannt aus Mr. Socrates ) mit seinem tiefem, eindrucksvollen Spiel heraus.
Ein Film bei dem man danach eigentlich nur noch Harmonie möchte. Denn anders als andere Vertreter propagiert "Sunflower" die Gewalt nicht als gut oder notwendig. Er verschönert auch den Akt der Rache nicht.
Er lässt durch sie deutlich werden wie sinnlos eigentlich all die Konflikte dieser Welt sind. Selten bekommt man eine 2. Chance und noch seltener kann man sie auch nutzen ohne zurückgeworfen zu werden.
Die Musik ist wunderschön und auch die Kamera fängt stets schön gezeichnete Bilder ein.
Wie gesagt, ein Film bei dem man nichts neues erwarten darf als bisher, aber das dann umso sensibler und berührender als viele andere Filme diesen Schlages.

Sehr schön!

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